Data Collection · Location Intelligence

Standorte.
Im Kontext.

BrandenMart verbindet Webdaten, strukturierte Standortinformationen und Kartenvisualisierung zu einer Grundlage für lokale Wettbewerbsanalysen.

Fallstudie erkunden →
StatusAbgeschlossenes Lernprojekt
RolleTeamprojekt · Full-Stack-Umsetzung
RepositoryÖffentlich auf GitHub ↗
Verifikation29 Standortdatensätze rekonstruiert
29Standorte
8Markengruppen
4,09Ø Bewertung
1interaktive Karte

Die Aufgabe

Aus verstreuten Quellen wird ein nutzbares Lagebild.

Für eine hypothetische neue Filiale sollten bestehende Supermarktstandorte in Brandenburg an der Havel erfasst und vergleichbar gemacht werden. Entscheidend war dabei nicht maximale Masse, sondern eine möglichst vollständige lokale Abdeckung mit brauchbarer Datenqualität.

Das Team kombinierte Recherche, Webscraping und API-basierte Ergänzungen. Die Ergebnisse wurden strukturiert, geprüft und in einer Weboberfläche mit Standortkarte zusammengeführt.

Datenfluss

Vier Schritte vom Webfund zur Standortübersicht.

01Erfassen

Standorte, Adressen und ergänzende Merkmale aus öffentlichen Quellen sammeln.

02Strukturieren

Uneinheitliche Schreibweisen in ein gemeinsames Datenschema überführen.

03Validieren

Dubletten, Koordinaten und fehlende Angaben auf Plausibilität prüfen.

04Visualisieren

Standorte räumlich darstellen und nach Marktgruppe explorierbar machen.

Interaktive Rekonstruktion

Der Markt auf einen Blick.

Die öffentliche Demo arbeitet mit einer abstrahierten, schlüsselfreien Kartendarstellung. Wähle eine Marktgruppe, um ihre Verteilung im Datensatz zu sehen.

Mein Beitrag

Vom Datensatz bis zur Webansicht.

Mein Schwerpunkt lag in der Full-Stack-Umsetzung der Webanwendung und der Integration der aufbereiteten Daten. Dazu gehörten die Darstellung der Standorte, die Verbindung zwischen Datengrundlage und Frontend sowie die technische Abstimmung im Team.

Die heutige Fallstudie rekonstruiert die Projektidee mit einer eigenständigen, sicheren Visualisierung. Veraltete externe Zugänge, persönliche Kontaktdaten und eingebettete Schlüssel aus dem damaligen Lernprojekt werden nicht übernommen.

01

Daten integrieren

Strukturierte Standortdaten für die Webansicht nutzbar machen.

02

Frontend entwickeln

Standortliste, Navigation und Karte zu einer verständlichen Oberfläche verbinden.

03

Schnittstellen klären

Analyse, Bereinigung und technische Darstellung im Team zusammenführen.

Was ich mitgenommen habe

Datenqualität beginnt vor der Visualisierung.

Eine Karte wirkt schnell überzeugend. Ihr tatsächlicher Wert hängt jedoch davon ab, wie vollständig, konsistent und nachvollziehbar die zugrunde liegenden Daten sind. Gerade bei Webdaten werden Normalisierung, Quellenprüfung und saubere Zuständigkeiten zum Kern der Arbeit.

Das Projekt war damit mehr als eine Kartenübung: Es verband Datenerhebung, Datenmodellierung, Teamarbeit und Produktdarstellung in einem gemeinsamen Workflow.

Location-Intelligence-Pipeline

Koordinaten sind erst nach der Prüfung eine Aussage.

Eine Standortanalyse verbindet Quellen mit unterschiedlicher Aktualität, Genauigkeit und Schreibweise. Deshalb muss jeder Punkt neben seiner Position auch Herkunft, Erfassungszeit und Qualitätsstatus besitzen.

IDENTITY

Dubletten trotz Namensvarianten erkennen

Marke, Adresse und Koordinaten müssen gemeinsam betrachtet werden, damit derselbe Markt nicht mehrfach in die Analyse eingeht.

GEOCODING

Adresse und Position plausibilisieren

Koordinaten brauchen einen Ortsbezug. Ausreißer und vertauschte Werte können eine überzeugende Karte vollständig verfälschen.

COVERAGE

Vollständigkeit sichtbar machen

29 Standorte sind ein lokaler Arbeitsstand. Ohne dokumentierte Suchstrategie wäre daraus keine belastbare Marktgesamtheit ableitbar.

SECURITY

Schlüssel gehören nicht ins Frontend

Die neue Rekonstruktion arbeitet bewusst ohne alten Kartenschlüssel. Externe Zugänge werden nicht aus historischem Lerncode weiterveröffentlicht.

Vom Lernprojekt zur belastbaren Pipeline

Für eine Fortsetzung würden Quellenregister, Änderungszeitpunkte, automatisierte Dublettenprüfung und ein serverseitiger Geocoding-Adapter die Datensammlung reproduzierbar machen.