Data Engineering · Web-Prototyp

Materialdaten.
Endlich strukturiert.

Ein Abschlussprojekt-Prototyp, der verteilte Excel- und JSON-Daten in ein gemeinsames PostgreSQL-Modell überführt und über eine Weboberfläche erfassbar macht.

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MATERIAL DATA HUB
RECORD / 0247

Material Specification

Composition
structured
Supplier
linked
Test status
passed
Certificate
attached

POST /materials 201 CREATED

StatusUnvollständiger Prototyp
RolleEigenprojekt · Datenmodell & Web
RepositoryPrivat
VerifikationAus vorhandenen Projektdateien rekonstruiert
36Datenfelder
3Quellformate
2Backend-Ansätze
1relationales Modell

Die Ausgangslage

Viele Tabellen, aber keine gemeinsame Wahrheit.

Materialstammdaten, Prüfergebnisse und Kosten lagen in getrennten Excel-Dateien. Bezeichnungen und Strukturen unterschieden sich, Bilder und Prüfberichte mussten zusätzlich zugeordnet werden.

Der Prototyp untersucht, wie diese Informationen in einem einheitlichen Datenmodell zusammengeführt und über eine zentrale Oberfläche gepflegt werden können. Das Projekt blieb im Entwicklungsstadium und wurde nicht produktiv abgeschlossen.

01

Material

Typ, Zusammensetzung, Anwendung, Maße, Gewicht und Kosten.

02

Herkunft

Lieferant, Standort, Referenzen, Mindestmenge und Versandstatus.

03

Nachhaltigkeit

Recyclinganteile, biobasierte Bestandteile und Zertifikate.

04

Prüfung

Testverfahren, Messwerte, Kosten, Ergebnis, Bericht und Datum.

Technischer Aufbau

Vom Tabellenbestand zur Webanwendung.

QUELLENExcel & JSONMaterial- und Prüfdaten
DATENKERNPostgreSQLSchema mit 36 Feldern
SERVICEExpress / FlaskHTTP-Endpunkte
OBERFLÄCHEHTML · CSS · JSFormulare und Upload

Umgesetzter Stand

Ein technischer Durchstich mit sichtbaren Grenzen.

Das Datenbankschema und die Erfassungsfelder decken den vorgesehenen Materialprozess breit ab. Ein Node-/Express-Service speichert Formulardaten und Bilder in PostgreSQL; ein alternativer Flask-Ansatz verwendet Konfiguration aus Umgebungsvariablen.

Suche, CSV-Import, Export und Freigabe wurden teilweise als Oberfläche oder Platzhalter vorbereitet. Durchgängige Validierung, Tests, Rollenrechte, produktive Bereitstellung und eine vollständige Benutzerführung fehlen.

UMGESETZT
  • PostgreSQL-Datenmodell
  • Material-Erfassungsmaske
  • Endpunkte für Speichern und Abrufen
  • Bild- und Berichtszuordnung
OFFEN GEBLIEBEN
  • Vollständiger CSV-Import
  • Validierung und automatisierte Tests
  • Authentifizierung und Rollenrechte
  • Produktionsbetrieb

Rückblick

Der wichtigste Teil war das Datenmodell.

Der Prototyp zeigt, wie schnell eine einfache Materialliste zu einem System aus Stammdaten, Lieferketteninformationen, Nachhaltigkeitsnachweisen und Prüfhistorien wächst.

Heute würde ich den Kern zuerst als klar abgegrenzte API mit Migrationen, Validierung und Tests entwickeln. Zugangsdaten gehörten von Beginn an in sichere Umgebungsvariablen; Dateien würden getrennt vom relationalen Datensatz gespeichert.

Datenmodell im Detail

Ein Material ist mehr als eine Tabellenzeile.

Der Prototyp musste technische Eigenschaften, Lieferkette, Nachhaltigkeitsnachweise und wiederholbare Prüfungen in Beziehung setzen. Genau hier zeigte sich die Grenze eines einzelnen flachen Excel-Schemas.

MASTER DATA

Identität und Spezifikation

Bezeichnung, Typ, Zusammensetzung, Anwendung, Maße und Gewicht bilden den stabilen Materialkern.

SUPPLY CONTEXT

Herkunft und Beschaffung

Lieferant, Standort, Mindestmenge, Kosten und Versandstatus gehören zusammen, verändern sich aber unabhängig vom Material.

TEST HISTORY

Prüfungen sind wiederholbare Ereignisse

Verfahren, Messwert, Ergebnis, Datum und Bericht benötigen eine Historie statt immer nur den neuesten Wert.

DOCUMENTS

Dateien brauchen eigenen Lebenszyklus

Bilder, Zertifikate und Prüfberichte sollten sicher gespeichert, versioniert und über Metadaten mit relationalen Datensätzen verbunden werden.

Architektur-Retrospektive

Ein heutiger Neubau würde das 36-Felder-Modell normalisieren, Migrationen und API-Verträge zuerst definieren und Uploads getrennt absichern. Der unvollständige Prototyp liefert dafür eine ehrliche technische Ausgangsbasis.